Wie Fahrer im Alltag und auf Reisen immer genug Strom im „Tank“ haben

 

(djd). „Mein nächstes Auto wird ein Stromer“: Das steht für immer mehr Autofahrer heute schon fest. E-Fahrzeuge sind mit wachsenden Reichweiten und einem immer dichteren Netz an Ladestationen längst alltagstauglich geworden. Die neue umweltfreundliche Mobilität weist entsprechend rasante Wachstumsraten auf. Nur wie gelangt das Elektroauto am besten an frische Energie, um den Akku aufzuladen?

 

Frau tankt E-Fahrzeuge
Das Netz an öffentlichen Ladestationen für die Elektromobilität wird immer dichter.
Foto: djd/E.ON

 

Sicher laden in Garage oder Carport

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Am komfortabelsten ist es, die eigene Garage oder den Carport in eine E-Tankstelle zu verwandeln. Denn das Laden an einer üblichen Haushaltssteckdose dauert nicht nur lange, im schlimmsten Fall kann sogar ein Kabelbrand durch Überlastung drohen. Deutlich schneller, bequemer und vor allem sicherer erfolgt das Laden an einer sogenannten Wallbox, die vom Fachmann fest installiert wird. Damit E-Autos besonders klimafreundlich unterwegs sind, sollten sie mit grünem Strom „betankt“ werden – etwa aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder mit einem entsprechenden Öko-Stromtarif. Sparen können Kunden mit speziellen Tarifen wie dem „E.ON SmartStrom Öko“, bei dem das Laden abends und nachts günstiger ist. Das Gesamtpaket enthält den dafür notwendigen intelligenten Stromzähler und auf Wunsch auch eine vergünstigte Wallbox.

 

Schnellladestation für E-Fahrzeuge
Schnellladestationen sorgen für frische Energie in kurzer Zeit – praktisch ist dies gerade bei längeren Fahrstrecken.
Foto: djd/E.ON

 

Frische Energie auch unterwegs

Wer zu Hause keine Auflademöglichkeit hat oder längere Strecken zurücklegt, nutzt öffentliche Ladestationen. „Die Zahl dieser Lademöglichkeiten wächst kontinuierlich. An mehr als 20.000 Ladepunkten kann bereits Strom getankt werden und die Bezahlung erfolgt bequem per App. Sie zeigt auch den aktuellen Belegungsstatus und die Lade-Preise an“, erklärt Christoph Ebert, Geschäftsführer bei E.ON Drive. Immer mehr Unternehmen stellen Mitarbeitern und Kunden zudem Ladestationen im Betrieb zur Verfügung. Und auch bei zahlreichen Einzelhändlern kann man den Wocheneinkauf bequem mit dem Aufladen des E-Autos verbinden. In der City und in Parkhäusern gibt es ebenfalls oft schon entsprechende Lademöglichkeiten. Besonders entlang von Reiserouten sorgen leistungsstarke Schnellladestationen für frische Energie und eine zügige Weiterfahrt. „Das Ladetempo hängt stets von mehreren Faktoren ab: Die Leistungsfähigkeit der Station zählt beispielsweise ebenso dazu wie die im Fahrzeug verbaute Ladetechnik“, erklärt Ebert. Auch hier gibt es rasante Fortschritte: Inzwischen können E-Autos bei entsprechenden Voraussetzungen in nur 20 Minuten Fahrstrom für mehr als 200 Kilometer „nachtanken“. Damit steht auch weiten Fahrten mit dem „Stromer“ nichts entgegen.

 

E-Fahrzeuge werden geladen
Wie lange das Laden dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Leistungsfähigkeit der Station beeinflusst das Tempo ebenso wie die Technik der E-Fahrzeuge.
Foto: djd/E.ON

 

E-Fahrzeuge unterwegs laden

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Das Interesse an Elektrofahrzeugen nimmt rasant zu. Damit stellt sich für Autofahrer gleichzeitig die Frage, wie der neue Stromer aufgeladen werden soll. Besonders komfortabel ist es, die eigene Garage oder den Carport zur E-Tankstelle umzufunktionieren. Eine spezielle Wallbox sorgt für kurze Ladezeiten und hohe Sicherheit. Am klimafreundlichsten ist das E-Auto mit Ökostrom unterwegs, ob aus der eigenen Photovoltaikanlage oder aus dem öffentlichen Netz. Beim Tarif „E.ON SmartStrom Öko“ etwa laden Kunden abends und nachts günstiger. Für frische Energie auf längeren Strecken stehen immer mehr öffentliche Lademöglichkeiten zur Verfügung.