Die Autobranche braucht künftig mehr gut ausgebildete Mitarbeiter

 

(djd). Die Investitionen der Autohäuser und Kfz-Werkstätten in die Aus- und Weiterbildung werden weiter steigen. Das ist ein Ergebnis aus der Studie „Kfz-Gewerbe 2025plus“, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gemeinsam mit der Unternehmensberatung BBE Automotive in der Autobranche durchgeführt hat. „Angesichts des immer komplexeren Produkts Automobil, der Zunahme digitaler Geschäftsprozesse und der Herausforderungen durch neue Mobilitätskonzepte wird die Zahl der benötigten Fachkräfte wachsen“, sagt Birgit Behrens, ZDK-Geschäftsführerin Berufsbildung, „und sie müssen künftig höher qualifiziert sein.“

 

Das Kfz-Gewerbe und die Autobranche bietet Berufseinsteigern und Aufsteigern gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Das Kfz-Gewerbe bietet Berufseinsteigern und Aufsteigern gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Foto: djd/Kfzgewerbe

 

Gute Chancen im dualen Ausbildungssystem

 

Für Berufseinsteiger und Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, eröffnen sich in der Kfz-Branche weiterhin gute Chancen. Der Einstieg erfolgt über das duale Ausbildungssystem, das den praktischen Teil einer Lehre mit der Berufsschule verbindet und so Theorie und Praxis vermittelt. Die Möglichkeiten zum Einstieg sind vielfältig und reichen vom Kfz-Mechatroniker für Pkw, Motorrad oder schwere Nutzfahrzeuge über den Lackierer bis zum Automobilkaufmann. Auf Basis einer soliden Ausbildung eröffnen sich danach je nach Talent und Neigung verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten. Umfangreiche Orientierungshilfen und Praxisinfos für junge Menschen, die sich für Autoberufe interessieren, bietet die Website wasmitautos.com**. Dort gibt es auch Hilfen zur Ausbildungsplatzsuche und nützliche Infos für Berufswahl und Bewerbung.

 

Automobilberufe sind beliebt - seit Jahren steigen die Ausbildungszahlen im Kfz-Gewerbe und der Autobranche.
Automobilberufe sind beliebt – seit Jahren steigen die Ausbildungszahlen im Kfz-Gewerbe.
Foto: djd/Kfzgewerbe

 

Mit Höherqualifizierung die eigenen Talente entfalten

 

Nach erfolgreicher Ausbildung bietet das Kfz-Gewerbe viele Möglichkeiten zur Höherqualifizierung und Weiterbildung. Kaufleute können sich etwa als Automobilverkäufer, Automobil-Serviceberater oder Teile- und Zubehörverkäufer spezialisieren. Für Mechatroniker eröffnen sich als Kfz-Servicetechniker mehr Beratungs- und Kundenkontakte. Ihnen steht auch der Weg zum Kfz-Meister offen, der selbst ausbilden darf oder einen eigenen Betrieb eröffnen kann. Auch ein Studium nach der Ausbildung ist möglich. Wer einen Studienabschluss zum Betriebswirt des Kfz-Gewerbes erreicht, ist unter anderem für Führungsaufgaben qualifiziert – und bringt gute Voraussetzungen für die Eröffnung eines eigenen Unternehmens mit.

 

Nach einer Lehre in einem Kraftfahrzeugbetrieb und der Autobranche stehen Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studienabschluss offen.
Nach einer Lehre in einem Kraftfahrzeugbetrieb stehen Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studienabschluss offen.
Foto: djd/Kfzgewerbe

 

Kfz-Gewerbe meldet steigende Ausbildungszahlen

 

Die Ausbildungszahlen im Kfz-Gewerbe steigen: 3,2 Prozent mehr Azubis als 2016 hat die Branche laut Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in 2017 eingestellt. Insgesamt haben sich fast 30.000 junge Menschen für einen Berufseinstieg im Kraftfahrzeugsektor entschieden. Laut ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens setzt sich damit der Trend der letzten vier Jahre fort. „Die Entwicklung bestätigt die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe“, so Behrens. Mit den steigenden Ausbildungszahlen hat die Autobranche die Nase vorn. Im gesamten dualen Ausbildungsbereich lag der Zuwachs von Ausbildungsverträgen in 2017 gegenüber dem Vorjahr nur um 0,58 Prozent höher. Mehr Infos gibt es unter kfzgewerbe.de**.

 

Mach "wasmitautos": Eine Website informiert Berufseinsteiger über die Jobchancen im Kfz-Gewerbe und der Autobranche .
Mach „wasmitautos“: Eine Website informiert Berufseinsteiger über die Jobchancen im Kfz-Gewerbe.
Foto: djd/Kfzgewerbe